Wieso Demeter
zur Gentechnik nein sagt
 
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Das Thema der Pflanzenzüchtungstechniken und deren Eignung für die ökologische Landwirtschaft ist sehr komplex, weil es einerseits eine ganze Reihe möglicher Züchtungstechniken gibt und andererseits die Ansprüche an die Eigenschaften der Sorten und Kulturen sehr unterschiedlich sind.
 

Zielsetzung
Der Mensch ist schöpferisch tätig, es gehört zu seiner Aufgabe. Es ist eine Frage der Grenze, wann der Mensch so tief in die Schöpfung eingreift, dass Veränderungen entstehen, die unumkehrbar (= nicht mehr zum ursprünglichen Zustand zurückzuführen) sind.

 

Die wichtigsten Grundsätze
Gentechnik und ihre Folgen
Gentechnik verändert Erbinformationen, greift mit Technik in das Pflanzenwesen ein, ohne dessen Eigenarten zu berücksichtigen. Das Pflanzenwesen wird und bleibt geschädigt, ist schwach und anfällig auf Krankheiten.
In den USA wurde 1996 gentechnisch veränderter Mais, Soja und Baumwolle ausgesät. Als grosser Vorteil wurde hervorgehoben, dass mit diesen gentechnisch veränderten Pflanzen der Einsatz an Pestiziden aller Art zurückgehen würde. Die Realität ist, dass in den ersten drei Jahren der Herbizideinsatz um 2-3% zurückging, in den letzten 4 Jahren ist er stark gestiegen und liegt heute 15% höher als 1995.
Das grösste Problem ist jedoch die Verunreinigung der übrigen Kulturen mit gentechnisch veränderten Pollen. Von der Konsequenz her noch nicht abzuschätzen sind die Probleme der Veränderungen in der Bodenstruktur und der Bodenfauna.
Deshalb sagt Demeter klar:
      nein zur Gentechnik
statt dessen Züchtung neuer Sorten mit Methoden, welche die Pflanzen in ihrer Einzigartigkeit respektieren.

 
 

 

 


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